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Ratgeber für Verkäufer

Fehler die sich vermeiden lassen!


Wer eine Immobilie verkauft kann viele Fehler machen. Als Eigentümer sollte man zunächst mal ehrlich zu sich selbst sein und sich fragen ob man wirklich über genug Kenntnis und Erfahrung verfügt um einen Verkauf schadensfrei abzuwickeln. Grundsätzlich empfehlen wir, wer nicht täglich mit dem Immobiliengeschäft zu tun hat, sollte sich gut überlegen ob er den Verkauf nicht über einen Immobilienmakler abwickelt.


Jeder auch noch so kleine Fehler kann Sie bares Geld kosten. Dagegen ist die Provision die ein Makler für den Verkauf einer Immobilie verlangt eher ein kleiner Betrag. Wir haben an dieser Stelle für Sie die größten Fehler zu- sammengestellt die man beim Verkauf machen kann, insbesondere um Sie als Verkäufer vor bösen Überraschungen zu schützen.


Sofern Sie Ihre Immobilie tatsächlich in Eigenregie verkaufen möchten, sollten Sie sich auf jeden Fall Gedanken über den Verkaufsprozess machen und sich richtig darauf vorbereiten. Der Immobilienverkauf ist ein sehr komplexes Thema und vorschnelle Handlungen können zu Fehlern führen, die sich eventuell später nicht mehr rückgängig machen lassen.



Ermitteln Sie den richtigen Wert!


Was ist meine Immobilie Wert? Dies ist wahrscheinlich einer der ersten Fragen die man sich im Zusammenhang mit einem Immobilienverkauf stellt. Und genau an dieser Stelle werden schon die ersten großen Fehler gemacht. Viele Verkäufer schätzen den Wert Ihrer Immobilie zu hoch oder gar zu niedrig ein. Ein Grund hierfür ist Ihre persönliche Beziehung zum Objekt. Diese verhindert eine objektive Sicht auf die Immobilie. Zur Verkehrswertermittlung wird in der Regel eine der drei folgenden Bewertungsmethoden herangezogen: Das Vergleichswertverfahren (gilt unter Fachleuten als die präziseste Methode zur Wertermittlung von Grundstücken und selbst genutzten Immobilien), das Sachwertverfahren (Für die Ermittlung eines angemessenen Verkaufspreises gilt dieses Verfahren als besonders komplex und ist nur mit Einschränkungen zur Bewertung geeignet), das Ertragswertverfahren (hier wird der Verkehrswert unter Berücksichtigung von Erträgen aus Mieteinnahmen berechnet - also für Renditeobjekte bzw. fremdvermietete Immobilien)


An dieser Stelle wissen Sie jetzt bereits wie komplex die Ermittlung des Verkehswertes Ihrer Immobilie ist. Im Immobiliengeschäft sind die Verhandlungsspielräume in Bezug auf den Kaufpreis nicht so groß wie manche Verkäufer denken. Diese liegen eher im vierstelligen bis zum knapp fünstelligen Bereich. (Ausgenommen besonders Hochpreisige Renditeobjekte) Schätzen Sie den Verkehrswert zu hoch ein, wird Ihre Immobilie schnell als überteuert angesehen und wird von potentiellen Kaufinteressenten schnell ignoriert. Wenn Sie besonders viel Pech haben investieren Sie viel Zeit in Besichtigungstourismus und erhalten am Ende von niemandem ein reales Kaufangebot. Setzen Sie den Preis zu tief an, verlieren Sie unter Umständen bares Geld, dafür allerdings reibt sich der Käufer dann aber die Hände. Wir haben einen echten Experten (Sachverständigen für Immobilienwertermittlung) in unserem Unternehmen, den Sie unabhängig von einem Maklerauftrag für die Bewertung Ihrer Immobilie beauftragen können. Mehr dazu finden Sie HIER.



Setzen Sie Ihre Immobilie in Szene!


Die richtige Präsentation Ihrer Immobilie beginnt bereits beim schreiben der Verkaufsanzeige. So ist neben anspruchsvollen Foto´s auch der Text in einem Exposé besonders wichtig. Der Leser muss hier einen direkten Bezug zwischen Bild und Text herstellen können und neugierig auf das von Ihnen angebotene Objekt werden. Da dies viel Kreativität erfordert haben wir eine eigene Abteilung die sich nur mit dem Thema Immobilienmarketing beschäftigt.


Ein Kaufinteressent trifft seine Entscheidung in der Regel nicht rational. An erster Stelle entscheidet das Bauchgefühl. Die Entscheidung, eines Käufers für oder gegen eine Immobilie hängt zu einem großen Teil von subjektiven Eindrücken und Emotionen ab. Hier gilt: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Sorgen Sie also für eine tolle Atmosphäre und ein positives Erlebnis. So bleibt dem potentiellen Käufer Ihr Objekt möglichst lange und positiv in Erinnerung.


Haben Sie schon mal einen Gebrauchtwagen gekauft ? Der Verkäufer eines Autos wird es vorher immer waschen, von innen reinigen und so gut es geht aufwerten um den maximalen Verkauspreis zu erzielen. Nicht anders verhält es sich mit einer Immobilie. Sorgen Sie für Ordnung, putzen Sie Ihr Objekt vom Dach bis zum Keller, vergessen Sie nicht die Garage sowie die Außenanlagen. Rasen mähen, Hecke schneiden und Unkraut beseitigen können zur positiven Kaufentscheidung beitragen. Ein unaufgeräumter, ungepflegter oder gar dreckiger Anblick lässt Ihre Immobilie nicht nur in einem schlechten Licht erscheinen, sondern mindert neben der Attraktivität vor allem den Wert.



Die Besichtigung. Das müssen Sie beachten!


Es ist soweit. Sie haben Werbung für Ihre Immobilie gemacht und jetzt kommen die ersten Leute auf Sie zu die Ihr Objekt besichtigen möchten. Aber wie bereitet man sich richtig auf die ersten Besichtigungen vor? Bereiten Sie ein Exposé vor, das der Kaufinteressent auch nach der Besichtigung mitnehmen kann. Machen Sie Fotos Ihrer Immobilie in denen der Interessent auch zuhause nochmal in Ihr Objekt eintauchen kann.


Überlegen Sie sich einen passenden anspruchsvollen Text und achten Sie auf Genauigkeit, insbesondere bei den Objektdaten. Unter Umständen können Sie für fehlerhafte Angaben auch nach dem Kauf noch haftbar gemacht werden. Stellen Sie eine Mappe mit Unterlagen zusammen. Diese sollte Unterlagen wie zum Beispiel Grundbuchauszug, Lageplan, Baubeschreibung, Aufteilungsplan, Teilungserklärung, Mietverträge (bei fremdvermieteten Objekten), Grundrisse, Wirtschaftspläne, Nebenkostenabrechnungen, und weitere enthalten. Vergessen Sie auch den Energieausweis nicht. Liegt dieser bei Besichtigung nicht vor können sogar Bußgelder drohen.


Stellen Sie in der Verkaufsphase Ihre Erreichbarkeit sicher. Rechnen Sie mit Leuten, die nicht zur Be- sichtigung erscheinen werden genauso wie mit solchen, die zu früh oder zu spät zum Besichti-gungstermin kommen. Seien Sie selber pünktlich damit keine negative Stimmung entsteht.

Die Interessenten kommen gleich... Es geht los. Wir als Profis sind in der Regel immer etwas früher im Objekt um gewisse Vorbereitungen zu treffen. Lassen Sie Licht in die Räume (ziehen Sie z. B. Rolläden hoch), schalten Sie zusätzlich alle Lampen ein, achten Sie darauf das nichts herumliegt, lüften Sie vorher nochmal richtig durch, sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre.

Lassen Sie keine Geräte, wie Fernseher, Radio, Geschirrspüler, Waschmaschine oder änliches laufen, und achten Sie darauf das sensible Bereiche wie Küche, Bad und WC besonders intensiv gereingt wurden.


Überlegen Sie jetzt noch vor dem Eintreffen der Kaufinteressenten in welcher Reihenfolge Sie diese durch die einzelnen Räume führen wollen. Überlegen Sie welche Besonderheit welcher Raum bietet. Gehen Sie während der Besichtigung auf Umgestaltungsideen der potentiellen Käufer ein. Teilen Sie mit wie toll Sie die Ideen finden und lassen Sie sich in die Vorstellungswelt der vermeintlichen Käufer mitnehmen.


Zu guter letzt vergessen Sie nicht über die Vorzüge der Lage Ihrer Immobilie zu sprechen. Schulen, Kindergärten, Supermärkte, Ärzte, Freizeitmöglich- keiten, ÖPNV-Anbindung und natürlich auch Parkmöglichkeiten sowie andere Besonderheiten zur Wohnlage sollten Sie unbedingt aufzeigen. Noch ein letzter Tipp. Ein Immobilienverkauf ist ein langwieriger Prozess. Insbesondere wer ohne Makler verkauft braucht sehr viel Geduld.

Das alles ist Ihnen nun doch zu viel Arbeit?

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